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und schreiben unsere Meinung zu spirituellen Themen wie:
  • Quantenphilosophie
  • Spiritualität
  • Dekonstruktion (vom christlichen zum holistischen Weltbild)
  • das göttliche Königreich
  • die versklavte Menschheit erkennt ihren Zustand und befreit sich

Photo by Damir Spanic on Unsplash

Die „Menschenhaltung“ ist an ihrem Ende angelangt – „Alte Welt“ – „Neue Welt“

Liebe Freunde

Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür. Ein etwas seltsames Weihnachten, das von staatlich auferlegten Regeln bestimmt wird. Das ganze letzte Jahr war in gewisser Hinsicht eine „Katastrophe“, doch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, war es eigentlich ein versteckter Segen. So viele Menschen sind aufgewacht und haben gemerkt, dass etwas nicht stimmt mit unserem globalen System der Politik, Wirtschaft, Finanzen etc. Immer mehr Menschen begreifen, dass unsere sogenannte Demokratie nur eine Simulation ist und wir gar nicht so freie Bürger sind, wie wir immer meinten. Dieses Erwachen ist gut und gewollt. Es ist sogar dringend notwendig. Denn wenn wir die Ketten nicht sehen, die uns immer mehr fesseln wollen, dann unternehmen wir keinerlei Versuche, uns gegen sie zu wehren. Wir leisten keinen Widerstand und glauben die Lügen, die benutzt werden, um uns immer mehr einzuschränken und zu entrechten. Schlimmer noch, wir wehren uns gegen die, die uns befreien und helfen wollen, weil wir keine Notwendigkeit sehen, „gerettet“ zu werden.
Wir haben ein Video gefunden, das sehr schön aufzeigt, dass wir schon seit vielen Jahrtausenden von der „Elite“ versklavt werden. Das ist bis heute so gewesen, denn wir waren viel weniger frei, als wir meinten. Bis jetzt. Nun aber stehen wir vor dem Anbruch eines neuen, „biblischen“ Zeitalters. „The best is yet to come“, wie ja auch Frans du Plessis immer so schön sagte. Das Beste kommt erst noch. Und die Zeit ist JETZT.
Davina hat das Video transkribiert und ich hänge euch den Text unten an. Es ist etwas lang (4 Seiten), doch es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, denn es zeigt, wie gesagt, recht eindrücklich auf, wie wir Menschen kontrolliert, ausgenommen und klein gehalten wurden, und dass jetzt eine neue Zeit anbricht.
Der Schöpfer lässt seiner nicht spotten. Er hat das letzte Wort. Und er liebt die Menschheit. Das Licht gewinnt. Die Liebe ist stärker. Das Böse wird bald beseitigt.
 
So hoffe ich, dass keiner von euch in Angst ist, egal, was uns noch an Bösem gezeigt wird bzw. wie sehr sich das alte, böse System noch in seinen letzten Zügen aufbäumen wird. Habt Vertrauen und genießt trotz der Einschränkungen das Weihnachtsfest im Kreise eurer Familien!
 
Seid ganz lieb gegrüßt von
 
Pierre und Davina

Die „Menschenhaltung“ ist an ihrem Ende angelangt – „Alte Welt“ – „Neue Welt“
 
Zu Beginn lebten wir Menschen wie die Tiere. Wir haben die Ressourcen um uns herum geerntet und genutzt. Wir waren Jäger und Sammler und haben gelebt von dem, was uns die Natur reichlich darbot. Genau wie Tiere lebten wir von einem Tag in den anderen, ohne groß nachzudenken, was die Zukunft wohl bringen möge. Dann brachte die Weiterentwicklung einerseits etwas Wunderbares mit sich, andererseits für unseren Geist aber auch etwas Schreckliches. Uns wurde bewusst, dass wir sterblich sind. Als einzige Spezies auf diesem Planeten bekamen wir Angst vor dem Tod und machten uns Sorgen um die Zukunft. Das war der Anfang einer großen Tragödie. Denn wenn man Angst vor dem Tod, vor Schmerz und Gefangenschaft hat, dann wird man kontrollierbar – und wertvoller als jede andere Ressource je sein könnte.
Die größte Ressource, die ein Mensch kontrollieren könnte, sind nicht die natürlichen Ressourcen, keine Werkzeuge, Maschinen oder Gebäude, sondern andere Menschen. Man kann Tieren zwar insofern Angst machen, weil auch Tiere Angst vor unmittelbar zugefügten Schmerzen haben, aber man kann Tieren keine Angst machen mit einem angedrohten Verlust der Freiheit, der Aussicht auf Gefangenschaft oder Folter, denn Tiere haben kein Bewusstsein für die Zukunft. Man kann auch keine Waffe auf einen Baum richten und ihn auffordern, mehr Frucht hervorzubringen. Man kann einem Feld nicht mit einer Fackel drohen, es anzuzünden, sofern es nicht mehr Weizen produziert. Man bekommt auch nicht mehr Eier von einer Henne, wenn man sie einschüchtert. Aber man kann einen Menschen dazu bringen, seine ganzen Wertsachen herauszugeben und seine Freiheit aufzugeben, wenn man ihn bedroht.
Diese Form von „Menschenhaltung“ durch Angst wurde zur profitabelsten und zugleich destruktivsten in der ganzen Menschheitsgeschichte. Und wir sind jetzt an deren Höhepunkt (und nahe bevorstehenden Ende) angelangt.
Die menschliche Gesellschaft kann man nicht verstehen, wenn man sie nicht als das sieht, was sie in Wahrheit ist: eine Ansammlung von Landwirtschaftsbetrieben, wo Menschen als Halter andere Menschen wie Tiere besitzen und ausbeuten. Viele werden diese Beschreibung als absurd abtun. Sie werden einwenden: „Aber die Obrigkeit bietet doch Schutz und ein Gesundheitssystem, Strom, Wasser, Straßen und Schulen.“ Sie meinen tatsächlich, es gehe doch Wohlwollen und Güte vom Staat aus. Aber nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein. Bauern kümmern sich ja auch um die Gesundheit ihrer Tiere und bieten Schutz, Nahrung und die Deckung notwendiger Grundbedürfnisse. Doch zu welchem Zweck? Damit ihre Tiere mehr hergeben. Sie halten sie aber auch gleichzeitig in Gefangenschaft.
Menschen meinen, sie seien frei. Sie glauben fest daran, dass die Regierung ihre Freiheit schützen würde. Doch Bauern erlauben ihren Tieren auch einen gewissen Freiraum, geben ihnen größeren Auslauf und mehr Bewegungsfreiheit. Aber nur, weil sie wissen, dass sie dadurch mehr Fleisch, mehr Milch oder mehr Eier produzieren.
Unsere sogenannten freiheitlichen Demokratien sind nichts anderes als Landwirtschaftsbetriebe, die Menschenhaltung betreiben, um Arbeitsleistung zu ernten und, als Hauptziel, sehr viel Steuern zu kassieren. Unsere Halter geben uns gewisse Freiheiten, nicht deshalb, weil sie unsere Freiheit als ein uns zustehendes Recht betrachten, sondern weil sie ihren Ertrag und damit ihren Profit durch uns steigern wollen. Versteht ihr langsam die Natur des Gefängnisses, in das wir hineingeboren wurden?
 
In der Geschichte gab es 4 Phasen der Menschenhaltung. Die erste war eine direkte und brutale Sklavenhaltung durch Anwendung von Gewalt. Die einzelnen Untertanen hat man dadurch zwar kontrollieren können, aber die kreative Produktivität des menschlichen Geistes konnte man mit Peitschenhieben und Ketten nicht motivieren. Sklavenarbeiter waren sehr unproduktiv und störrisch. Es kostete einen enormen Aufwand, um sie beherrschen und antreiben zu können.
In der zweiten Phase erhielten die Sklaven eine gewisse, eingeschränkte Form der Freiheit, um kreativ und intuitiv zu sein. Dadurch stieg die Produktivität für die Besitzer. So wurden die Regierenden reicher, denn sie konnten mehr Steuern einnehmen und dadurch ihre Macht erweitern.
In der dritten Phase wurde die Leibeigenschaft eingeführt. Die Menschen durften etwas Land nutzen, mussten aber den Zehnten in Form von Steuern abliefern. Statt wie Sklaven direkt dem Eigentümer zu gehören, gehörte nun das Land und alles, was sich darauf befand, der Elite. Die Leibeigenen durften darauf arbeiten, solange sie ihnen Tribut ablieferten. Diese Form der Menschenhaltung brach zusammen, als sich bessere Formen des Anbaus entwickelten und man mit weniger Leuten immer mehr produzieren konnte. Immer mehr Bauern mussten so das Land verlassen. Dieser Produktivitätszuwachs brachte einen Überschuss an Lebensmitteln, was wiederum das Anwachsen der Städte ermöglichte.
Danach kam die vierte Phase bzw. Form der Menschenhaltung: die sogenannte moderne Gesellschaft. Als die Masse an entwurzelter Landbevölkerung in die Städte flutete, stand den aufstrebenden Industriellen ein großer Vorrat an billigem menschlichem Kapital zur Verfügung. Die Regierenden realisierten sehr schnell, dass sie mehr Geld verdienen könnten, wenn sie ihren „Nutztieren“ erlauben würden, ihre Tätigkeiten selbst zu wählen. Unter diesem heutigen Modell ist der direkte Sklavenbesitz und das Leibeigentum durch das „Mafiamodell“ ersetzt worden: Die Mafia besitzt in der Regel nicht selbst die Betriebe, die Angestellten und die Ressourcen, sie schicken nur ihre Geldeintreiber jeden Monat zum Abkassieren vorbei, um von den eigentlichen Eigentümern ihren Anteil zu erpressen. Nichts anderes macht heute der Staat, indem er „Schutzgelderpressung“ betreibt: Er gaukelt uns vor, uns angeblich benötigten Schutz anzubieten, für den wir zahlen müssen. Wir dürfen jetzt alle unseren Beruf selbst wählen und es ist uns erlaubt, einen eigenen Betrieb zu führen und zu besitzen, was unsere Produktivität enorm steigert und somit auch die Steuern und Abgaben, die wir unseren „Meistern“ zahlen müssen. Die wenigen Freiheiten werden uns zugestanden, weil wir somit profitabler für unsere Besitzer sind.
Das funktioniert sehr gut. Geschichtlich gesehen sind die heutigen Abgaben die höchsten überhaupt, und viele arbeiten nur für diese Abgaben dreiviertel des ganzen Jahres. Eine sehr raffinierte Sklavenhaltung, die hier betrieben wird, wenn der Sklave nicht einmal bemerkt, dass er ein Sklave ist! Wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte: „Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein.“
Die große Herausforderung für die „Besitzer der Welt“ ist nun aber genau dieser Zuwachs an relativem Wohlstand und Freiheit, den sie uns erlaubt haben und der sie nun bedroht. Die regierende Elite hat von einem freien Handel mit Kapital und Arbeitskraft profitiert. Aber da ihr „Viehbestand“ sich mehr und mehr an die Freiheiten gewöhnt hat, fingen sie an, sich zu fragen, warum sie überhaupt Regierungen über sich bräuchten, vor allem, wenn diese nur aus Verbrechern bestehen, die in ihre eigene Tasche wirtschaften und nichts zustande bringen. Es ist ein echtes Dilemma für die herrschende Klasse geworden: Sie sitzen im Zwiespalt zwischen der Gier nach mehr Profit und dem Widerwillen, dafür noch mehr Freiheiten zugestehen zu müssen.
Ein typisches Beispiel ist China, wo der Kommunismus neben dem Kapitalismus existiert. Es herrscht eine politische Diktatur, aber es gibt freie Marktwirtschaft. Hin zu diesem Modell entwickelt sich auch der Westen, wo die Meinungsfreiheit und die Menschenrechte immer mehr eingeschränkt werden, der Polizei- und Überwachungsstaat eingeführt wird, aber die Wirtschaft alles darf. Genau genommen ist das Faschismus: die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht, wo der alles bestimmende Staat für das Wohl sorgt und für die Menschen denkt und sie lenkt.
Die steuerzahlende „Viehherde“ in ihren Gattern zu halten, ist ein Prozess, der in drei Phasen abläuft: Zuerst wird die junge Generation durch die sogenannte Schulbildung vom Staat indoktriniert, damit sie von Anfang an nur die eingezäunte und kontrollierte Welt als richtig ansieht. Damit werden die Gedanken gesteuert und der Geist in die gewünschte Form gebracht.
Die zweite Phase ist, die „Nutztiere“ gegeneinander zu wenden, sie gegeneinander auszuspielen, indem man abhängige „Rinder“ schafft, die nützliche Handlanger sind und ihre eigene Herde in Schach halten und diese sogar verraten. Es ist sehr schwer, die Herde durch direkte Gewalt zu kontrollieren, denn wo direkte Gewalt angewendet wird, sinkt die Produktivität drastisch. Die früheren kommunistischen Diktaturen sind ein Beispiel hierfür. Menschen sind nicht motiviert und produzieren nicht sehr effizient, wenn sie streng gefangen gehalten werden. Aber wenn die Menschen glauben, sie seien frei, produzieren sie sehr viel mehr für ihre Halter.
Der Kapitalismus ist das Vorgaukeln von Freiheit. Dabei hat man in Wahrheit nur die Freiheit zu entscheiden, was konsumiert wird und welche Produkte man kaufen will – obwohl das auch von der Werbung über das Unterbewusstsein gesteuert wird. Der beste Weg, die Illusion von Freiheit aufrecht zu erhalten, ist, einige „Rinder“ aufzuwerten und auf die andere Seite zu holen. Die „Tiere“, die abhängig von der Hierarchie werden, erhalten die Macht, jedes andere Rind, das aus der Reihe tanzt, zurück in Reih und Glied zu schicken. Sie werden die niedermachen, die darauf hinweisen, wie unmoralisch der Besitz und die Haltung von Menschen ist.
Wenn man die „Viehherde“ dazu bringt, sich gegenseitig anzugreifen, sobald jemand die Situation aufzeigt, in der sie sich befinden, dann muss man nicht viel Aufwand betreiben, um sie direkt zu unterdrücken. Die abhängigen „Rindviecher“ erledigen die Drecksarbeit für den Herdenbesitzer. Die Klasse der Intellektuellen, welche am meisten von der Indoktrination (genannt Universitätsstudium) beeinflusst wurden und durch Titel und Privilegien korrumpiert sind, werden sich vehement jeder Infragestellung der Vorteile einer solchen Haltung entgegenstellen. Und die anderen „Tiere“, die abhängig sind von der Gunst der Besitzer und sich für etwas Besseres halten (wie z.B. die Künstler und Medienschaffenden), werden jedem, der nach Freiheit verlangt, sagen: „Du gefährdest damit deine Mitkühe.“ Die „Viehherde“ wird eingeschlossen gehalten, indem man die Verantwortung für die Amoral des herrschenden Systems auf diejenigen schiebt, welche die wirkliche Freiheit verlangen und erstreben.
Die dritte Phase ist das Schaffen von permanenten äußeren Gefahren, damit die verängstigte Herde den Schutz des Halters sucht. Durch eine ständige Bedrohung, welche künstlich erzeugt wird, kann man die hysterische Masse in die gewünschte Richtung lenken und sie an nichts anderes als ihr bloßes Überleben denken lassen. Der Herdenbesitzer wird heimlich Leute engagieren, welche in der Nacht Wolf spielen und heulend und knurrend Schrecken verbreiten. Um auch ganz überzeugend zu sein, gehen sie tatsächlich sogar so weit, die eigene Herde anzugreifen und Rinder zu töten, nur damit die Herde sieht, dass es da draußen wirklich wilde Tiere gibt, vor denen sie der Besitzer schützen muss.
So werden auch Kriege begründet, indem künstlich Feinde erzeugt werden, die angeblich die Herde bedrohen. Die Masse glaubt das und zieht sogar für den Halter in die Schlacht, opfert ihr Leben – für dessen Machterweiterung! Bei Kriegen geht es nicht um Demokratie und Freiheit! Es geht immer um mehr Profit, Macht und Kontrolle für die Sklavenhalter.
Diese Art der Menschenhaltung ist aber an ihr Ende gekommen. Die vielen Krisen, die wir in der letzten Zeit erleben, speziell die Weltwirtschaftskrise, ist erst durch die gewährten Freiheiten entstanden. Der Zuwachs an Wohlstand in den letzten 100 Jahren ist durch die wirtschaftlichen Freiheiten erschaffen worden, und genau dieser Anstieg an Wohlstand hat die Macht, Größe und Gier der Tierhalter ins Unermessliche wachsen lassen. Wenn die Herde immer produktiver wird, dann wächst auch die Anzahl der Tierhalter und die Zahl ihrer Abhängigen.
Ökonomische Freiheiten schaffen Wohlstand, und Wohlstand zieht immer mehr Diebe und Betrüger an, deren Gier dann die wirtschaftlichen Freiheiten zerstören. Mit anderen Worten leben immer mehr Parasiten von der Herde und saugen diese bis auf das Blut aus. Das ganze System ist voller Metastasen. Sie sind zu einem tödlichen Krebsgeschwür geworden, das zu dessen Tod führt. Ein Regierungsapparat, der klein anfängt, wird immer in einer unmenschlichen Monstergröße enden. Dies erklärt, warum alle „Viehhalter“ immer größere, zentralistische Unionen wollen und warum es die Globalisierung und die Neue-Welt-Ordnung gibt, mit dem Endziel der diktatorischen Weltregierung.
Alle Despoten der Vergangenheit wollten die Welt beherrschen, haben aber mit ihrem Größenwahn nur Tod, Leid und Zerstörung verursacht. Deshalb gibt es keine Alternative zu einer echten, freien und friedlichen Gesellschaft, die in kleinen, überschaubaren Strukturen abläuft. Eine Gesellschaft ohne politische Führer, ohne Besitzer von Menschen und ohne den Zwang, immer mehr Steuern abzuführen, um diesen unersättlichen Moloch zu erhalten, der meint, wir seien nur Rindviecher, die eingesperrt und ausgebeutet werden können.
 
Wirklich frei zu sein ist sehr leicht, aber gleichzeitig auch sehr schwer. Wir dürfen uns die Angriffe der Mitläufer aus den eigenen Reihen, welche das System aufrechterhalten und verteidigen, nicht mehr gefallen lassen. Wir müssen aufwachen und die Zäune, die uns einsperren, endlich sehen. Wenn wir unser Dasein als „Tierhaltung“ erkennen, dann machen wir den ersten Schritt, diese Versklavung für immer zu verlassen. Reißen wir die Zäune ein und laufen raus aufs offene Feld, dorthin, wo wir endlich frei atmen können. Jeder kann entscheiden, ob er im dunklen Kuhstall vom Bauern gefüttert und umsorgt werden will, ob er nur dastehen, vor sich hinvegetieren und sich täglich schön brav vom Bauer melken lassen möchte, um dann, wenn er nicht mehr genügend Milch produziert, im Schlachthaus zu landen. Oder will man das Sonnenlicht genießen, selbst das Futter suchen und unabhängig und frei sein?
Sagt ein Schwein zum anderen: „Du, ich hab das Gerücht gehört, der Bauer füttert uns nur, weil er uns später schlachten will!“ Darauf sagt das andere Schwein: „Ach, du immer mit deinen Verschwörungstheorien!“
 

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Dekonstruktion

Wir leben in spannenden Zeiten, vieles ist im Umbruch und manchmal ist es nicht leicht zu entscheiden, woran man sich orientieren soll. Wird alles besser? Wird es erst schlimmer, bevor es besser wird? Wie lassen sich positives Denken und Vertrauen auf Gott mit der Vorbereitung auf Krisen in Einklang bringen? Sollen wir uns überhaupt vorbereiten oder ist es besser, sich im Vertrauen auf Gott um nichts zu sorgen? Wie schaut es eigentlich genau aus, Gott hinsichtlich Versorgung zu vertrauen? Wie erleben wir Gott im Alltag ganz konkret? Stellt ihr euch diese Fragen auch manchmal?

So vieles hat sich, seit ich vor vielen Jahren gläubig wurde, in meinem Denken geändert. Vielen Menschen habe ich zu einer größeren
Freiheit verhelfen dürfen, und viele haben mich wieder verlassen, wenn ihnen die zunehmende Freiheit zu frei wurde. Ich war schon immer einer, der das, was er an Neuem entdeckte, weitergab, auch wenn mich das immer wieder Freundschaften und Unterstützung kostete. Ob es nun um ein neues Verständnis bezüglich Israel, der Endzeit, der Gemeinde, der Ehe, der Sexualität oder der Hölle ging. Wir sind auf einem Weg, den viele „Deconstruction“ nennen, eine Bewegung, die zurzeit einer der größten, wenn nicht sogar die größte unter Gläubigen weltweit ist. Was bedeutet
„Deconstruction“ eigentlich? Damit ist gemeint, dass alteingesessene und unter Christen allgemein gültige/anerkannte Überzeugungen hinterfragt werden, wie ich das schon immer getan habe. Für jeden schaut dieser Weg natürlich anders aus und für jeden „endet“ er auch wo anders. Für uns bringt dieser Weg, auf dem wir alles hinterfragen, was nicht der Liebe entspricht, wieder eine größere Freiheit und ein Sprengen unserer Denkboxen.

Unser Leben verläuft wie eine Spirale. Es geht immer höher und höher (oder tiefer und tiefer, je nachdem, wie man es betrachtet), Schicht um Schicht; wir verändern uns, wir lernen, wir reifen, wir wachsen, wir erweitern unseren Horizont. Ich bin überzeugt, das soll auch genauso sein. Unser Weltbild und unser Gottesbild, unser Verständnis von und über die Bibel, von uns selbst und unserer Einheit – all das ändert sich und nimmt zu. Fragen sind nie falsch. Egal, welche Frage es ist. So ist auch die Frage legitim, warum Jesus für uns am Kreuz sterben musste, wenn Gott doch Menschenopfer hasst? Diese Frage ist für die meisten von euch wohl nicht mehr anstößig, ihr habt bereits eine andere Sicht aufs Kreuz. Aber vielleicht erinnerst du dich noch an eine Zeit, in der dich allein schon diese Frage empört hätte?

Uns beschäftigen seit längerem noch andere Fragen. Geht es dir auch so? Möchtest du auch noch eine größere Sicht bekommen und traust dich, alles auf den Prüfstand zu stellen – in der Gewissheit, dass dich nichts und niemand von Gott trennen kann? (Warum? Richtig: Weil wir in Gott leben, weben und unser Sein haben – ohne Gott in uns und wir in Gott könnten wir gar nicht existieren, sondern würden uns sofort in Luft auflösen.)

Unser Wunsch ist, euch mit auf die Reise hin zu immer größerer Freiheit und Liebeskapazität zu nehmen und gemeinsam zu einem neuen Verständnis von der Einheit alles Existierenden zu kommen.

Wir wollen die Geheimnisse der Quantenphysik und -philosophie ergründen, Fragen stellen und gemeinsam Antworten entdecken, uns trauen, über unseren christlichen Tellerrand auch zu anderen Traditionen zu schauen – denn Gott ist überall am Wirken: in allen Traditionen und Religionen, in der gesamten Schöpfung. Gott ist nicht beschränkt, und Gott ist auch kein Christ. Gott ist Liebe, und Liebe wirkt überall und in jedem, um uns als gesamte Menschheit weiterzubringen, uns mehr Erkenntnis und Verständnis zu vermitteln und alles Lebende in Einklang mit Gott und Agape-Liebe zu bringen.

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Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist egal, was uns trennt.

Ernst Ferstl

Wir denken, dass es aufgrund unserer Prägungen und unbewussten Vorurteile (die wir alle mehr oder weniger haben)  schwer ist, abschätzen zu können, welche Entscheidung und welcher Weg überhaupt falsch oder richtig ist. So oft verharrt man in unguten Situationen, aus Angst, man könnte etwas Falsches tun oder es könnte noch schlimmer werden. Und das könnte ja auch tatsächlich der Fall sein. Das Problem ist, so etwas weiß man immer erst im Nachhinein. Oder eigentlich noch nicht mal dann. Verändert man eine Situation und es geht vielleicht nicht so gut aus, könnte die Schlussfolgerung sein: „Ich habe die falsche Entscheidung getroffen.“ Doch woher weißt du das? Du kannst nicht wissen, was passiert wäre, wenn du in der Situation geblieben wärst. Unser Punkt ist: Unser Leben kann hunderte von verschiedenen Wegen nehmen, die wiederum an hunderte von verschiedenen Abzweigungen führen, usw. Die Frage, „Hätte ich damals nur anders entschieden…“, ist somit eine, mit der wir uns völlig unnötig quälen. Uns bleibt also nichts, als Dinge abzuwiegen und letztlich aber auf unser Bauchgefühl, unseren Eindruck, auf unsere Intuition zu hören und den für uns (in dem Moment) „richtigen“ Weg zu gehen. Zu wissen, dass am Ende kein Abgrund wartet, sondern immer eine Fülle von verschiedenen Möglichkeiten, sollte uns dankbar und furchtlos machen. Gott begleitet uns ohnehin auf all unseren Wegen. Wir sind untrennbar von ihm (erinnert euch… „in ihm leben, weben und sind wir“). Wir dürfen doch vertrauen, dass jeder Weg uns auch formt und weiterbringt. Und wir können jederzeit Korrekturen vornehmen. Wir dürfen doch die Frucht in unserem Leben betrachten und überlegen, ob wir es mit einer guten oder faulen Frucht zu tun haben (nur bitte nicht Frucht mit Umständen verwechseln!). Die Frage, die wir uns immer wieder stellen dürfen, lautet: Bin ich liebevoller, offener, gnädiger, großzügiger usw. geworden? Habe ich mehr Frieden, mehr Ruhe, Gelassenheit, Vertrauen, Freude usw.? Ist mein Denken offener, mein Horizont weiter geworden?

Wir sind alle eins. Das ist eine Tatsache. Wir sind mehr miteinander verbunden, als uns bewusst (oder manchmal lieb) ist. Das bedeutet aber nicht, dass wir alle gleich denken und fühlen. Doch unser Leben, unser Geist ist mit dem Schöpfer und allem Geschaffenen eins, daran ändert auch unser unterschiedliches Denken und Wahrnehmen nichts. Und daher können wir auch miteinander weitergehen, trotz unterschiedlicher Einstellungen. Unsere individuellen Lebenswege mögen unterschiedliche Grenzen und Richtungen haben, doch unser gemeinsamer „spiritueller“ Weg kann trotzdem ein gemeinsames Ziel haben:

Was ist der kleinste, gemeinsame Nenner, auf den wir uns ausrichten können? Wonach sehnen sich alle Menschen? Was ist das eine, was die Kraft hat, alles zu verändern, Frieden und Versöhnung zu schaffen, die schlimmsten Verletzungen zu heilen, die Finsternis zu erhellen, den Himmel auf Erden zu schaffen? Ist es nicht die Liebe? Ist es nicht die Liebe, um die sich alles dreht, worum es geht? Ist nicht die Liebe die Grundlage allen Seins, der Grund, weshalb es uns gibt, der Grund, weshalb wir leben wollen? Ist Gott nicht in seiner ganzen Essenz…. LIEBE?

Unser gemeinsames Ziel, unsere gemeinsame Richtung ist, dazu beizutragen, dass wir als Menschheit irgendwann einmal diese universelle Liebe leben („universelles Schalom“). Auch Jesus ging es nicht darum, dass man ihn anbetete und diente, es ging ihm um das Königreich Gottes auf Erden. Und dieses Königreich ist Liebe (Frieden, Freude, Gerechtigkeit… usw. Alles letztlich Früchte der Liebe). Unser Ziel ist also, dass wir einander lieben und annehmen können, trotz unterschiedlicher Ansichten und Lebenswege. Dass wir diskutieren, austauschen, voneinander lernen und einander stehen lassen können, ohne dass wir uns trennen und verurteilen müssen. Jeder hat seine Geschichte und seinen Weg, jeder macht seine wertvollen und seine schmerzvollen Erfahrungen, an denen wir einander teilhaben lassen können. Wird die Liebe nicht genau da, wo wir unterschiedlich denken, besonders sichtbar und erfahrbar und für andere Menschen anziehend? Jesus sagte, es ist leicht, die zu lieben, die einen auch lieben. Es ist nicht so leicht, den Rest zu lieben. Mit anderen Worten heißt das aber, dass Liebe eben dort am stärksten zu Tage tritt, wo ich Menschen liebe, „die mir Mühe machen“. Und wir sind überzeugt, genau das braucht die Welt, genau das brauchen wir alle. Dass wir jeden da, wo er steht, so, wie er ist, annehmen und lieben anstatt ihn zu verlassen, weil wir mit den Schlussfolgerungen nicht einverstanden sind, zu denen er gekommen ist. Wenn sich alles um die Liebe dreht und nur noch die Liebe auf Erden herrschen soll, haben wir sowieso noch genug Arbeit vor uns! 😉

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Warum erheben wir unsere Stimme?

Warum erheben wir die Stimme und fangen an zu schreien, wenn wir wütend und zornig werden? Weshalb schreien wir uns gegenseitig an? Warum schreien wir eine Person an, obwohl sie ganz in unserer Nähe ist? Weshalb können wir nicht mit ihm oder mit ihr in einem ruhigen Ton reden? Warum überhaupt schreien wir eine Person an, wenn wir genervt und wütend sind?

Wenn zwei Menschen sich gegenseitig wütend machen, ist zwischen ihren beiden Herzen ein Abstand entstanden. Sie haben das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Um diese Distanz, diesen Abgrund zu überwinden, schreien sie. Je mehr Frust und Enttäuschung präsent sind, desto lauter werden sie schreien, um sich über die Entfernung überhaupt noch „hören“ zu können.

Doch was passiert, wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben? Sie schreien sich nicht an, sondern reden ganz ruhig miteinander. Warum? Weil ihre Herzen sehr nahe sind. Es gibt praktisch keine Entfernung zwischen ihnen. Und was passiert, wenn die Liebe dieser beiden stärker wird und noch mehr wächst? Dann genügt ein Flüstern und am Ende versteht man sich auch ganz ohne Worte. Es reicht, sich gegenseitig anzusehen.

Wenn du also das nächste Mal deine Stimme erhebst und deine Lieblingsperson anschreist, dann denke daran, dass sich da womöglich eine kleine Kluft zwischen euren Herzen gebildet hat, die mit jedem Schreien ein wenig grösser wird. Sprüche 15,1 sagt dazu: „Eine sanfte Antwort dämpft die Erregung, eine kränkende Rede reizt zum Zorn.“

So wünsche ich euch allen, einander wieder näher zu kommen, bis jede ungesunde Distanz überwunden ist und (liebevolle) Blicke wieder lauter reden als Worte.

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Glaubst du an einen gewalttätigen GotT?

Glaubt man der Bibel, dann hat Gott zur Zeit Moses Völkermorde und Tieropfer befohlen (siehe als Beispiel die nachfolgenden Verse im 5. Buch Mose).

Deu 13:2 Wenn ein Prophet oder ein Traumseher in deiner Mitte auftritt und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt Deu 13:3 und dabei sagt: “Lass uns anderen Göttern folgen und ihnen dienen!”, Göttern, die du nicht kennst; und wenn das Zeichen oder das Wunder, das er dir genannt hat, eintrifft, Deu 13:4 dann sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn Jahwe, euer Gott, prüft euch, ob ihr ihn mit Herz und Seele liebt. Deu 13:5 Ihr sollt Jahwe, eurem Gott, folgen und Ehrfurcht vor ihm haben. Seine Gebote sollt ihr halten, seinen Weisungen gehorchen, ihm dienen und ihm treu sein. Deu 13:6 Jener Prophet oder Traumseher aber muss getötet werden. Denn er wollte euch zum Abfall von Jahwe, eurem Gott, verleiten, der euch aus Ägypten herausführte und aus dem Sklavenhaus erlöste. Er wollte dich von dem Weg abbringen, auf dem Jahwe, dein Gott, dir zu gehen befohlen hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte beseitigen. Deu 13:7 Wenn dich dein leiblicher Bruder, dein Sohn, deine Tochter, deine Frau in deinen Armen oder dein bester Freund verführen will und sagt: “Komm, lass uns anderen Göttern dienen!” – Göttern, die weder du noch deine Vorfahren gekannt haben, Deu 13:8 Göttern der Völker, die um euch her wohnen, mögen sie nah oder fern von euch sein, von einem Ende der Erde bis zum andern –, Deu 13:9 dann sollst du ihm nicht nachgeben und nicht auf ihn hören. Du sollst ihn nicht schonen, ihn nicht schützen und kein Mitleid mit ihm haben, Deu 13:10 sondern du musst ihn unbedingt umbringen. Du sollst als Erster Hand an ihn legen, um ihn zu töten, und danach das ganze Volk. Deu 13:11 Du musst ihn zu Tode steinigen, denn er hat versucht, dich von Jahwe, deinem Gott, abzubringen, der dich doch aus dem Sklavenhaus Ägyptens herausgeführt hat. Deu 13:12 Ganz Israel soll es hören, damit sie sich fürchten und nie mehr solch eine böse Sache in deiner Mitte tun. Deu 13:13 Wenn du aus einer deiner Städte, die Jahwe, dein Gott, dir zur Wohnung gibt, die Nachricht hörst, Deu 13:14 es sei ein übles Gesindel aus deiner Mitte hervorgegangen und habe die Einwohner der Stadt verführt und gesagt: “Kommt, lasst uns anderen Göttern dienen!” – Göttern, die ihr nicht gekannt habt –, Deu 13:15 dann sollst du das genau untersuchen, nachforschen und nachfragen. Und wenn sich der Bericht als wahr erweist, wenn es stimmt, dass diese Schandtat in deiner Mitte verübt worden ist, Deu 13:16 dann sollst du an den Einwohnern dieser Stadt den Bann vollstrecken, du sollst sie mit dem Schwert erschlagen, auch ihr Vieh. Deu 13:17 Sämtliche Beute sollst du mitten auf dem Platz aufhäufen und dann die Stadt und ihre ganze Beute anzünden. Sie soll als Ganzopfer für Jahwe, deinen Gott, völlig verbrennen und ewig ein Schutthaufen bleiben. Niemals darf sie wieder aufgebaut werden. Deu 13:18 Von dem Gebannten darf nicht das Geringste in deiner Hand hängen bleiben, damit Jahwe von seinem glühenden Zorn ablässt und dir Barmherzigkeit schenkt; dass er sich über dich erbarmt und dich zahlreich macht, wie er es deinen Vorfahren geschworen hat; Deu 13:19 sofern du auf Jahwe, deinen Gott, hörst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebe, dass du tust, was vor Jahwe, deinem Gott, recht ist.

Ein gewalttätiger Gott ist ein Gott nach dem Bild des Menschen. Kann es sein, dass uns das alte Testament nicht die wahre Natur Gottes zeigt, sondern lediglich die Sichtweise der damals lebenden Menschen, da uns Jesus ein ganz anderes Bild über den Vater zeichnet? Paulus sagt uns zudem, dass wir Nachahmer Gottes sein sollen. Da gibt es keine Ausnahme! Sei solange ein Nachahmer Gottes, außer wenn Gott angeblich wütend und gewalttätig ist, dann sei bitte kein Nachahmer Gottes. Wenn dir gesagt wird, dass du ein Nachahmer Gottes bist und Jesus dir Liebe zu unseren Feinden und Gewaltlosigkeit befiehlt, dann, weil Gott gewaltlos ist und Seine Feinde liebt. Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt besteht immer aus Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Denk darüber nach.
 
Jesus von Nazareth lehrt uns unzweifelhaft: “Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen” (Lukas 6, 27). Auch das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Gleiches lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Bei Jeremia ist z. B. das Gotteswort zu lesen: “Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft.” (Jeremia 7, 22)

Jesus sagt sehr ausdrücklich, dass alles, was stiehlt, tötet und zerstört, nicht von Seinem Vater kommt, sondern nur das, was Leben gibt (Joh. 10,10). Es ist niemals okay, das alte Testament zu zitieren, um etwas gutzuheißen und zu unterstützen, das Jesus eindeutig verbietet!

Auf dem Berg der “Verklärung” sprach zudem Gott unmissverständlich zu den Jüngern: “»…Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!” (Lk. 9,35) Und in Joh. 10,30 sagt Jesus: “Ich und der Vater sind eins.” Da Jesus und der Vater eins sind, kann die Darstellung eines gewalttätigen, himmlischen Vaters im AT nicht akkurat sein.